Aktuelle Meldung
Zum Welt-Kinder-Tag am 20. September 2006 - Gesunde Kinder durch
ausgewogene Ernährung und viel Bewegung
Am 20. September wird der alljährliche Welt-Kinder-Tag begangen.
Die AOK weist aus diesem Anlass darauf hin, dass die Gesundheit von
Kindern gezielt gefördert werden muss. Ein Ansatzpunkt ist dabei
die Ernährung, ein weiterer ausreichend Bewegung.
Falsche Ernährungsgewohnheiten, die bereits im Kindesalter geprägt
werden, beeinträchtigen die gesunde Entwicklung der Kinder. Hier
kann vorbeugend viel getan werden, so die AOK. Eine ausgewogene und
vernünftige Ernährung kann helfen, dem grössten Risikofaktor
Übergewicht bzw. Adipositas sowie Krankheiten vorzubeugen, wie
etwa Herz-Kreislauf- Erkrankungen und Krebs.
Daher ist eine gesunde Ernährung von klein auf enorm wichtig.
Mehr Obst, Gemüse und Getreideprodukte
Studien haben gezeigt, dass Kinder zu wenig Gemüse und Getreideprodukte
essen und zu wenig trinken. Sie essen zu fetthaltig und zu viel Süsses.
Mit einer optimierten Mischkost ist es einfach, die Ernährung
ausgewogen zu gestalten. "Fünf am Tag" heisst die Devise
für eine gesunde Ernährung.
Für Kinder bedeutet das, sie nehmen fünf Mahlzeiten am Tag
zu sich, mit reichlich pflanzlichen Lebensmitteln, wie Getreideprodukte,
Gemüse, Obst, Kartoffeln und reichlich Getränke wie Wasser
oder mit Wasser verdünnte Säfte.
Tierische Lebensmittel, wie Milch, Käse, Fleisch und Wurst sollten
Kinder nur in Massen essen. Nur sparsam sollten fett- und zuckerreiche
Lebensmittel wie Speisefette, Süssigkeiten und Gebäck verzehrt
werden.
Kinder brauchen Bewegung
Immer mehr Kinder sind Stubenhocker. Die Folge: Übergewicht,
Haltungsschwächen sowie motorische Defizite.
Wie bei den Ernährungsgewohnheiten werden die Weichen für
die Freude an Sport und Bewegung ebenso bereits in früher Kindheit
gestellt. Ausreichende Spiel- und Bewegungserfahrungen als Kind und
Jugendlicher sind die beste Vorbeugung, in späteren Jahren gesundheitliche
Beschwerden, wie Rückenschmerzen, zu vermeiden.
Sportvereine als erste Anlaufpunkte
Wenn die nähere Umgebung zum Herumtoben und Spielen ungeeignet
ist, sollten Eltern ihr Kind beim örtlichen Sportverein anmelden.
So kann es mit Gleichaltrigen seinen natürlichen Bewegungsdrang
ausleben.
Eltern sollten auch mit gutem Beispiel voran gehen, indem sie sich
durch Sport fit halten. Natürlich sollten Eltern auch gemeinsam
mit ihren Kindern Sport treiben, wie Schwimmen im See, Frei- oder
Hallenbad und Radausflüge in der näheren Umgebung.
Und... Schimpfen Sie lieber nicht, wenn Ihr Kind verschmutzt vom Sport
oder Spielen nach Hause kommt. Besser einen Dreckspatz als einen Stubenhocker,
der nur am Fernsehgerät oder PC sitzt.
Quelle: AOK
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