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Aktuelle Meldung
Akupunktur erleichtert Geburtsverlauf bei Kühen
Akupunktur als Heilmethode hat sich in der westlichen Kultur
schon seit Jahren etabliert. Deren Heilwirkung ist allgemein anerkannt.
Relativ unbekannt in unseren Breiten ist die Heilwirkung natürlicher
Medizin auf Tiere.
In Anlehnung an die Traditionell
Chinesische Medizin (TCM) und Traditionell Medizinische Veterinär-
Medizin (TCVM), finden zunehmend Akupunktur- behandlungen auch in
der Veterinärmedizin Anwendung. Gute Erfolge konnten bei Schwergeburten
bei Rindern erzielt werden. Chirurgische Eingriffe sind nur noch
selten notwendig.
Nach der Traditionellen Chinesischen Vetrinärmedizin
ist die Schwergeburt meist als Folge eines gestörten Energieflusses,
einer QI- Blockade, die mit Schmerz verbunden ist, zu sehen. Danach
ist der QI-Stau ein Füllezustand, der durch Stechen von Punkten
mit Kanülen behoben werden kann. Fliesst QI harmonisch, gebären
die Tiere leicht und ohne Hilfe.
So wurde ein Akupunkturprogramm für Schwergeburten entwickelt,
das leicht zu erlernen und unter Praxisbedingungen durchzuführen
ist. Wichtig ist das sichere Auffinden der Akupunkturpunkte - dies
muss unter Anleitung erlernt werden. Über die Erfahrungen einer
tierärztlichen Gemischtpraxis mit Akupunktur- Anwendung bei
38 Färsen und 62 Kühen berichtete die "Tierärztliche
Umschau".
Hauptursachen für Schwergeburten bei Färsen sind Scham-
und Scheidenenge sowie die zusätzlich teilweise recht grossen
Kälber. Bei den Kühen treten überwiegend Gebärmutterverdrehungen
und Gebärmutterhalsverengungen sowie fehlerhafte Stellungen
auf.
Primäres Ziel der beschriebenen Akupunkturbehandlungen war
die Weitung und Lockerung der Geburtswege. Damit konnte Raum zur
Manipulation am Fetus geschaffen werden. Da auf wehenhemmende Mittel
dabei meistens verzichtet werden konnte, blieb die Wehentätigkeit
auch nach Beendigung der Manipulationen ununterbrochen weiter erhalten.
Auch Gebärmuttervorfall wurde nach Akupunkturbehandlung positiv
beeinflusst. Zur Behandlung von fehlerhaften Stellungen brauchte
nicht akupunktiert zu werden, wenn der Geburtsweg bereits ausreichend
geweitet war.
Bei Gebärmutterhalsengen 1. und 2. Grades konnten die Kälber
meist wenige Minuten nach Akupunktur und manueller Zervixerweiterung
ausgezogen werden. In einigen Fällen, z. B. bei übergangenen
Geburten oder mangelhafter Gebärmutterhalsöffnung 3./4.
Grades, musste die Akupunkturbehandlung jedoch im Abstand von 1-2
Stunden wiederholt werden.
Die Entscheidung für eine Akupunkturbehandlung fiel jeweils
nach vollständiger schulmedizinischer Untersuchung und Diagnose.
So wurde bei einer Färse ein absolut zu grosser Fetus festgestellt,
der mittels Kaiserschnitt geholt werden musste.
Quelle: aid infodienst
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Diagnose oder eine Behandlung durch ausgebildete Ärzte
und Mediziner dar. Die Informationen dürfen nicht für
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