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Aktuelle Meldung
Krebs-Forschung - Chinesische Heilkräuter unterstützen
Krebs-Therapie
Neues aus der Krebsforschung - Wie mehrere Fachzeitungen und die
Deutsche Krebshilfe berichten, haben Forscher vom Deutschen Krebsforschungszentrum
(DKFZ) in Heidelberg für einige chinesische Heilkräutern
der TCM eine hilfreiche Wirkung bei der Bekämpfung von Krebs-Tumoren
nachgewiesen.
Krebszellen bzw. Tumorzellen können im Laufe einer Chemotherapie unempfindlich
gegenüber der Therapie und den verabreichten Medikamenten werden.
Die Folge ist, dass die Wirkstoffe nicht mehr wirken und die bösartigen
Zellen ungehindert weiter wachsen.
Aus diesem Grund hat die Forschergruppe des DKFZ nun Substanzen aus
chinesischen Heilkräutern identifiziert, mit deren Hilfe die so genannten
"Chemo- Resistenzen" überwunden werden sollen.
Resistente Tumorzellen werden sensibilisiert
Eine Chemotherapie zerstört Krebszellen unter anderem, indem sie den
programmierten Zelltod im Tumor auslöst. In Fachkreisen spricht man
dabei von Apoptose (s.u.).
"Während der Therapie kann es jedoch passieren, dass sich die Krebszellen
verändern und der Zelltod nicht mehr oder nur schlecht aktiviert wird",
erklärt Professor Dr. Peter Krammer, Projektleiter und Sprecher des
Forschungs- schwerpunkts Tumorimmunologie am DKFZ.
Durch die Substanzen aus chinesischen Heilkräutern wollen die Forschen
nun eine Sensibilisierung der "immunen" Krebszellen herbeiführen.
"Durch die Substanzen bekommen die kranken Zellen einen Apoptose-Reiz
und sterben ab", so Krammer weiter. "Die Tumoren
waren bei den Versuchstieren stark geschrumpft. Gesunde Zellen würden
nicht oder nur geringfügig geschädigt."
Wirkung von Kräuterextrakten als Medikament bei Krebstherapie
Die Wissenschaftler wollen nun das Wirkprinzip der Kräuter genau aufdecken
und sie so zu begleitenden Medikamenten bei der Krebstherapie machen.
Denn eines wissen die Forscher schon jetzt - die pflanzlichen Substanzen
greifen in gänzlich andere Signalwege ein als herkömmliche Krebsmedikamente.
Quelle: DKFZ/ Medizin Aspekte/ Krebshilfe
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Was ist Apoptose?
Der "programmierte Zelltod" ist in einem
gesunden Körper ein Schutz gegen Überalterung der
Zellen. Auf bestimmte Signale hin begehen die alten Zellen
"Selbstmord". Der Körper kann neue Zellen bilden,
die die Funktion der alten übernehmen.
Dieser Prozess ("Apoptose" genannt) ist ein
zentrales und sehr wichtiges Entwicklungsprinzip im menschlichen
Körper. Er bewirkt, dass kranke, alte und nutzlose Zellen
absterben.
In Krebszellen ist dieses Programm gestört. Die Tumorzellen
reagieren nicht oder nur schlecht auf die Zelltod-Signale
und teilen sich ungehindert weiter. Forschungsschwerpunkte
sind, den normalen Zelltod wieder anzuregen.
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