Alternative Therapien bei Allergien
Alternative Therapien bei Allergien
Allergien sind schon längst zur Volkskrankheit geworden.
Viele Deutsche leiden an juckenden Nasen, Atemnot und Hautausschlägen
wenn Pollen fliegen, sich der Staub in der Wohnung sammelt und die
falschen Lebensmittel gegessen werden. Oftmals ist der Kampf scheinbar
aussichtslos oder die Symptome nur mit Medikamenten zu lindern.
Aber auch viele alternative Heilverfahren bieten Linderung an.
TCM und Akupunktur
Nadeln gegen Heuschnupfen & Co.
Bei Heuschnupfen und bei Atemwegsleiden ist Akupunktur eine Alternative.
Die Behandlung beginnt in der symptomfreien Zeit. Dies ist etwa
vier Wochen vor Ausbruch der Allergie. Neuesten Erkenntnissen belegen,
dass die Nadeln auch dann noch helfen, wenn bereits Symptome aufgetreten
sind.
Yoga und Atemtechnik
Atemtherapie bei Asthma
Richtiges Atmen kann Asthmatikern helfen, bei einem Anfall die Atemnot
zu reduzieren. Wer es versteht, seinen Atem zu kontrollieren, kann
sich auch in kritischen Situationen selbst helfen. Zudem entspannt
bewusstes Atmen.
Die richtigen Techniken lernen Asthmatiker in der Therapie. Hiervon
gibt es verschiedene Lehren, Richtungen und Schulen. Spezielle Atemtechniken
des Yoga gehören ebenfalls dazu.
Hatha Yoga ist eine dieser Yoga-Richtungen, die körperliche
Bewegungs- und Dehnübungen mit speziellen Atemtechniken vereinen.
Dabei wird der Organismus gekräftigt, die Lebensenergie aktiviert
und der Geist beruhigt.
Entspannung
Entspannungstraining
Wichtiger Punkt bei Allergien - die Entspannung. Anspannung, Angst
und Stress können nämlich erst recht eine allergische
Erkrankung auslösen und auch verschlimmern.
Alternative Techniken sind u.a. Autogenes Training, Qi Gong, Feldenkrais,
Yoga oder auch "Progessive Muskelrelaxation" nach Jacobsen.
Dieses Entspannungsverfahren reduziert Stress und bringt den Körper
ins Gleichgewicht. Patienten üben hierbei, nacheinander einzelne
Muskeln oder Muskelgruppen kurz anzuspannen und dann bewusst wieder
zu lockern.
Ernährung
Ernährungstherapie
Die Ernährung spielt vor allem bei Nahrungsmittelallergien
und Neurodermitis eine grosse Rolle. In beiden Fällen sollen
bestimmte Nahrungsmittel vermieden werden, die Beschwerden auslösen.
Dies wird allgemein Allergiekarenz genannt.
Um die Ursache der Beschwerden zu finden, muss eine Ausschluss-
oder Eliminationsdiät" angewendet werden.
Aber auch bei anderen Beschwerden wie Heuschnupfen, Asthma und Ekzemen
kann eine gesunde Ernährung helfen, die Beschwerden zu lindern.
Klima und Reinluft
Klimatherapie im Hochgebirge
Bei der Klimatherapie geht man vom Grundsatz aus, dass an bestimmten
Orten (wie im Hochgebirge und am Meer) weniger Pollen fliegen. Ein
Aufenthalt dort verschafft rasche Erleichterung. Sobald Betroffene
jedoch in die pollenbelastete Region zurückkehren, leiden sie
wieder unter den Beschwerden.
In Höhlen mit der Speläotherapie
Die Speläotherapie (auch Stollen- oder Höhlentherapie)
ist seit über 100 Jahren bekannt. Diese Sonderform zur Behandlung
von Atemwegserkrankungen, Allergien und Asthma findet in Naturhöhlen
oder einstigen Bergwerken statt. Allergiker suchen dabei Reinluftstollen
oder Salz-Heilstollen auf.
Diese Therapie soll vor allem gegen Asthma mit Überempfindlichkeit
auf Staub, Haare, Federn, allergische Erkrankungen der Haut wie
Neurodermitis, allergische Nebenhöhlenentzündungen oder
Heuschnupfen helfen.
Quelle: Green
Med
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