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Eichenprozessionsspinner - Gift der Raupe löst Allergien aus
Gefahr geht derzeit von einer süssen und sehr schön anzusehenden, kleinen (Schmetterlings-) Raupe aus. Der Kontakt mit einem Eichenprozessionsspinner (Raupe des Zahnspinners) kann gefährlich werden. Die Härchen der Larve sind giftig und lösen beim Menschen allergische Reaktionen aus.

Härchen der Raupe sind giftig
Seine Larven (Raupen) sieht stark behaart aus. Die pelzigen Kameraden besitzen lange, feine (helle) Brennhaare mit Widerhaken, die das Nesselgift Thaumetopoein enthalten. Bei Hautkontakt sowie beim Einatmen verursachen diese Haare toxische und allergische Reaktionen.

Härchen der Raupe des Eichenprozessionsspinner
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Raupen Eichenprozessionsspinner
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Nest des Eichenprozessionsspinner
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Während seiner Entwicklung durchläuft die Raupe sechs verschiedene Stadien. Der Giftgehalt steigt mit jeder Verpuppung weiter an.

Auslöser allergischer Reaktionen
Die giftigen Haare der Raupen können zu juckenden Ekzemen und Nesselfieber führen, in schlimmeren Fällen aber auch Asthma-Anfälle oder einen anaphylaktischen Schock auslösen.

Vom Winde verweht
Wichtig ist, auf nestartige Gespinste der Tiere in Astgabeln und Baumkronen zu achten. Denn die aggressiven Raupenhaare werden vom Wind über weite Strecken getragen. Sie verlieren ihre allergene Wirkung auch erst nach langer Zeit.

Raupen als Prozession
Die Raupen gehen wie in einer Prozession (also ordentlich aufgefädelt in Reih und Glied) auf Nahrungssuche. Dabei wandern oft viele Tiere in Bändern von mehr als 10 Metern Länge hinter- und nebeneinander her.

Ärztliche Behandlung
Die Krankenkassen raten, bei juckenden oder schmerzenden Hautekzemen den Hausarzt aufzusuchen. Wenn Hautauffälligkeiten (besonders bei Kindern) nach Spaziergängen oder anderen Aufenthalten in der Natur auftreten, sollte man den Arzt darauf aufmerksam machen.

Eine Blickdiagnose reicht in der Regel nicht aus, um die Ursache einer möglichen Raupendermatitis herauszufinden.

Quelle: dpa/aok






Bitte beachten Sie
Alle auf dieser Webseite bereitgestellten Informationen stellen in keiner Weise einen Ersatz für eine ärztliche Diagnose oder eine Behandlung durch ausgebildete Ärzte und Mediziner dar. Die Informationen dürfen nicht für die eigene Therapieauswahl oder gar für eigene Diagnosen verwendet werden.

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